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Activision und Blizzard

Initiative für neue Spiele-IPs bei Activision und Blizzard / Starcraft kein Thema

von Karsten Scholz - Aus Finanzberichten für die letzten Quartale eines Geschäftsjahres lässt sich nicht nur herauslesen, wie erfolgreich ein Unternehmen in den letzten Monaten war.

Häufig werfen die Verantwortlichen auch einen Blick auf die Strategien der Zukunft. Bei Activision Blizzard will man beispielsweise nicht nur einige der bekannten Marken ausbauen, es gibt auch eine Initiative für neue Spiele-IPs. Für die Starcraft-Franchise scheint es derzeit indes keine Pläne zu geben.

Wir hatten bereits darüber berichtet, wie sich die nackten Zahlen im Finanzbericht von Activision Blizzard für das zweite Geschäftsquartal 2019 lesen: Die Umsatzzahlen fallen, doch da die Verantwortlichen die Erwartungen mangels großer Neuerscheinungen im Vorfeld vergleichsweise niedrig angesetzt hatten, konnte man diese letztlich sogar übertreffen. Einige Gründe dafür: Die steigenden Spielerzahlen in Hearthstone und WoW.

Während des Investoren-Meetings gab das Unternehmen aber auch einen Ausblick auf die zukünftige Strategie. Laut COO Coddy Johnson ist bei den Teams von Activision, Blizzard Entertainment und King eine Initiative für neue Spiele-IPs gestartet. So wolle man neue Marken entwickeln, die das aktuelle Portfolio rund um Call of Duty, Candy Crush, Warcraft und Co. mittel- bis langfristig ergänzen.

 

Die gerade genannten etablierten Marken sowie Hearthstone, Overwatch und Diablo wolle man zudem weiter ausbauen. Doch Moment. Da fehlt ja eine wichtige Franchise: Wo ist Starcraft? Offenbar haben die Verantwortlichen derzeit keine Pläne für ein neues Spiel im Starcraft-Universum. Im Juni berichtete Kotaku-Autor Jason Schreier, dass Blizzard mit Projekt Ares ein Battlefield im Starcraft-Universum eingestellt habe, um die freigewordenen Ressourcen Diablo 4 - Codename Fenris - und Overwatch 2 zuzuteilen. Schreier war es auch, der das Fehlen von Starcraft in der Aufzählung kommentierte:

In einem weiteren Post schreibt der Redakteur: "Es gab bisher noch nie so eine niedergeschriebene Liste, in der sie jede Franchise nennen, für die sie aktiv entwickeln wollen. Dies ist außerdem der erste Bericht nach der Einstellung des Starcraft-Spiels, das sich bereits in Entwicklung befand. Davor war Starcraft nicht tot. Doch jetzt ist das der Fall."

Was es in Zukunft übrigens auch vermehrt von Activision Blizzard geben könnte: Remakes alter Spiele-Klassiker. Der Erfolg der Neuauflagen von Spyro the Dragon und Crash Bandicoot lässt die Verantwortlichen über weitere Möglichkeiten an der Remake-Front nachdenken.

Quelle: PC GamesN, Twitter


[DAG]Micha1960   14. August 2019    06:46    Allgemein    0    22   



Steam

Sicherheitslücke in Steam soll Zugriff auf sensible Systemdienste ermöglichen

Eine Schwachstelle von Steam ermöglicht es laut ihrem Entdecker, das Privilegiensystem von Windows auszuhebeln. Eine Stellungnahme von Valve gibt es bislang nicht.

Sicherheitslücken werden oft erst nach mehreren Monate geschlossen. Ob das auch für die jüngst gefundene Lücke in Steam gilt, bleibt abzuwarten.

Im Windows Steam Client wurde eine neue Sicherheitslücke entdeckt. Der Exploit soll es ermöglichen, unberechtigten Vollzugriff auf das System zu erlangen (via Arts Technica).

Obwohl die Schwachstelle bereits seit zwei Monaten in entsprechenden Sicherheits-Foren bekannt ist, gibt es seitens Valve noch keine Reaktion.

Der Entdecker indes stuft den Zero-Day-Exploit als hochriskant ein und kann die vermeintliche Gelassenheit der Entwickler nicht verstehen. Doch wie groß ist die Gefährdung wirklich?

 

Exploit leicht reproduzierbar

Bereits im Juni 2019 entdeckte der Sicherheits-Experte Vasily Kravets die Schwachstelle im Client Service.

Dabei können geübte Nutzer durch eine überschaubare Kommando-Abfolge jedes beliebige Programm starten - sogar, wenn das durch hohe Zugriffsbeschränkungen eigentlich ausgeschlossen sein sollte. In der Fachsprache wird solch ein Bug »Privilege Escalation« genannt.

Der Grund dafür liegt im Steam Client Service selbst, den auch Nutzer ohne erweiterte Privilegien ausführen können. Sobald der Dienst läuft, setzt er auf einer Reihe von Registry-Keys volle Zugriffsrechte.

Wird ein solcher Schlüssel identifiziert, kann er durch einen Symlink (symbolische Verknüpfung) ersetzt werden und prinzipiell jeden darauf gerichteten Dienst starten.

Die Sicherheitslücke kann durch eine simple Anleitung von jedem erfahrenen Nutzer nachvollzogen werden. (Bildquelle: Ars Technica)

Gefahr durch böswillige Entwickler?

Am 15. Juni meldete Kravets die Sicherheitslücke bei HackerOne, einer Plattform für Cybersecurity. Die dortigen Experten stuften die bislang vom betreffenden Entwickler (Valve) noch nicht erkannte, beziehungsweise noch nicht benannte Schwachstelle (Zero-Day) nach mehreren Durchläufen aber als »Attacke, die physischen Zugang zum Gerät des Nutzers erfordert« ein - was das Risiko, Opfer der Sicherheitslücke zu werden, deutlich einschränkt.

Entdecker derartiger Exploits nehmen üblicherweise nicht direkt mit dem Software-Entwickler Kontakt auf, sondern müssten erst die Instanz von »Bug Bounty Programmen« wie HackerOne durchlaufen. Mit seinem Schritt an die Öffentlichkeit hat Vasily Kravets die Aufmerksamkeit von Steam aber wohl spätestens bekommen.

Laut Ars Technica zu Recht, denn ein denkbarer Angriff könne auch von Entwicklern ausgehen, die die Kommando-Abfolge in ein als Spiel getarntes Schadprogramm implementieren und via Steam anbieten.

Fraglich bleibt, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Entwickler so etwas tut. Sollte Valve sich zu der Thematik äußern oder das Problem behoben werden, erfahrt ihr es auf Gamestar.de.

Quelle www.gamestar.de

 


[DAG]Micha1960   09. August 2019    14:08    Allgemein    2    31   



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[DAG]Trollo1961:
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23.08.2019 05:59
Moin Ballerfreunde, haltet die Rechner kühl, es wird warm- Gruß an alle.
[DAG]Micha1960:
22.08.2019 06:05
einen Wunderschönen guten Morgen..das Wochenende ist im Anmarsch
[DAG]Micha1960:
21.08.2019 08:13
Ja der Sommer kommt zurück!, da sind bestimmt noch ein paar Bootstouren drin
[DAG]OldGenBurki:
21.08.2019 06:04
Moin, auf gehts in den Rest der immer wärmer werdenden Woche.